Die richtige Einstellung
Ohne einen Lehrer ist es sehr mühevoll, über die Grundlagen hinaus zu kommen. Aber es ist durchaus möglich, auch ohne fremde Hilfe. Allerdings ist es wichtig, die richtige Einstellung und vor allem Spaß dabei zu haben.
Der Weg ist das Ziel
Ein Jimi Hendrix oder Eric Clapton wird nicht über Nacht geboren. Es muss sich klargemacht werden, dass eine lange Zeit geübt und geschwitzt werden muss, bevor man "gut" spielen kann. Aber was heißt schon "gut"? Wenn das bedeutet zu spielen wie Herr XYZ Superstar, wird man wohl nie Freude haben. Konzentriert man sich aber auf dass, was man gerade übt oder spielt, ohne es zu vergleichen, kann das richtig Spaß machen. Der Weg ist das Ziel :-)
Erfolgserlebnisse
Das Wichtigste überhaupt ist, in regelmäßigen Abständen Erfolgserlebnisse zu bekommen. Entsprechend müssen jene, welche es ohne Hilfe lernen möchten, sich im Vorfeld stark vorbereiten. Und entsprechend kleine Ziele setzen, wie es die eigene Disziplin und Fähigkeit erlaubt, sowie das lernen, was einem gefällt und den Weg in eine bestimmte musikalische Richtung ebnet (Geschmackssache).

Sollten einmal Erfolgserlebnisse ausbleiben, durch zu hohe Schwierigkeit, falsche Einstellung, oder etwas längeren Lernprozessen, kann man sich auch anderes Belohnen. Ein großes Stück Schokoladenkuchen! Das Unterbewusstsein freut sich bestimmt.
Mut zum Rumschreddeln!
Auf keinen Fall solltest Du Angst vor der Gitarre haben, allerdings schon sorgsam mit ihr umgehen. Einige sind sehr zaghaft, wenn es darum geht etwas auf der Gitarre zu tun, bzw. fürchten etwas falsch zu machen. Na und? Schräge Töne gehören zum Geschäft! Es sollte unbedingt einfach auch mal drauf los gespielt werden. Rhythmus reinschmettern, Soli hinklatschen, etc. Manchmal ergeben sich dabei schöne Dinge.